Angespielt: Modern Warfare 2 im Multiplayer

Schon schlimm genug, dass man wenn man allein an einer Multiplayer-Partie von Modern Warfare 2 teilnehmen will, mehrere Versuche benötigt und deshalb reichlich Geduld mitbringen muss.

Wenn man das ganze dann noch mit einer Gruppe von Freunden versucht, und sei es nur einer, ist es nahezu gänzlich zum scheitern verurteilt. Die Bildung der Gruppe scheitert mit immer anderen Fehlern und wenn es dann doch einmal geklappt hat und die Suche nach einem Host erfolgreich war, fliegt nach Ablauf des Counters die Hälfte der Spieler aus der Lobby, darunter natürlich auch der Freund mit dem man zusammen spielen will. Eine halbe Stunde später wenn man dann endlich wieder an diesem Punkt angekommen ist und endlich des Level geladen wird, hat man einen völlig unbrauchbaren Host und das Spielchen beginnt wieder von neuem.

Dieses ganze Problem wäre zu umgehen gewesen, wenn man die üblichen dedizierten Server verwenden würde. Welchen Sinn hat eine integrierte Freundesliste, wenn man alle 10 Minuten gezwungen ist den Host zu wechseln und sowieso nicht wieder auf die gleichen Leute trifft. Mit diesen Leuten eine Gruppe zu bilden funktioniert ja auch nicht zuverlässig.

Eingeschlafen: Colin McRae DiRT2

Was haben GTA 4 und Colin McRae: DiRT 2 gemeinsam? Beides sind Titel unter dem Label Games for Windows LIVE und brauchen mehr als eine halbe Stunde zur Installation. Warum ist das so? Meine Vermutung ist, das man den Leuten da zu häufiges Wechseln der Datenträger ersparen will und dadurch die Daten auf den DVDs so stark komprimiert, dass der Installer für eine Datei alleine mal locker 10 Minuten benötigt. Mal ehrlich, ich wechsele lieber 3 mal die DVD als minutenlang einer Statusanzeige zuzusehen bei der sich nichts tut. Da man aber dann ein paar Cent für weitere Datenträger an Produktionskosten hätte, wird sich in dem Bereich wohl nichts ändern.

Howto: Fix für Shader Compliation Error bei Shaun White Snowboarding

Wer auch das Problem hat, dass die Retail Version von Shaun White Snowboarding unter Windows 7/8 einen „shader compilation error“ beim Start meldet, kann das Problem ähnlich lösen, wie wenn dieses bei der Steam Version auftritt.
Man kopiert die Datei „EKShadersPC.BIN“ von „\ProgramData\Ubisoft\SWSnow“ nach „\Users\Public\Ubisoft\SWSnow“ und in der Ordner in dem das Spiel installiert ist.

Für die „ShaunWhiteSnowboardingGame.exe“ muss in den Eigenschaften der Kompatibiltätsmodus für Windows XP SP3 aktiviert werden.

p.s. Wer zusätzlich noch gerne eine höhere Auslösung hätte, findet die Einstellungen in der Registry unter „HKEY_CURRENT_USER\Software\Ubisoft\ShaunWhiteSnowboarding\1.0\Engine“ (ScreenResolutionHeight, ScreenResolutionWidth)

 

Angespielt: Need for Speed: Shift

Nach dem Prostreet Debakel schien die Need for Speed Serie dem Untergang geweiht, doch wie EA nun mal ist, muss jede Marke bis zum Ende ausgeschlachtet werden. Deswegen gibt es jetzt Shift. Auch dieser Teil versucht wie Prostreet ein seriöses Rennspiel zu sein und wieder gelingt es nicht.

In Sachen Grafik hat sich immer noch nichts getan, dafür aber bei den Unschärfe-Effekten diese sind mal wieder mehr geworden. Positiv zu erwähnen bleibt die Cockpit-Ansicht, die aber bei „hohen“ Geschwindigkeiten ebenfalls unscharf wird. Das Spiel vermag es keineswegs auch nur ansatzweise den Eindruck von Realismus zu erwecken. Angefangen bei dem fehlenden Geschwindigkeitsgefühl, über unglaubwürdige Fahrphysik, hin zum wie immer nahezu nutzlosen Schadensmodell.

Es mag sein das ich von den Codemasters Titel verwöhnt bin, aber über die Jahre sollte auch EA verstanden haben, das man sowohl Auto als auch Strecke einen Ausritt ins Kiesbett oder einen Aufprall mit 100km/h in die Leitplanke ansehen sollte. Die Entwickler scheinen ebenfalls nicht verstanden zu haben, worum es in einem Rennspiel geht, denn bei Shift verbringt man wegen der extrem kurzen Rennen mehr Zeit in Menüs als auf der Strecke.

Ebenso wenig Motivation bringt das Sterne System, da die Punkte viel zu beliebig für alle möglichen Aktionen vergeben werden und nahezu keinen Anspruch an den Spieler stellen.

Wer also ein gutes Rennspiel will, spielt weiterhin Race Driver GRID oder wartet noch ein paar Tage auf Colin McRae: DiRT 2.

Zu EA kann ich nur sagen, wenn ihr die Need for Speed Serie retten wollt, besinnt euch endlich auf die Wurzeln der Serie. Und damit sind keine getunten Serienwagen gemeint, sondern Nobelkarossen auf interessanten, wenn auch unrealistischen Strecken auf denen man von der Polizei verfolgt wird und ein Schadensmodell das den Namen endlich verdient. Und damit es auch der letzte versteht: Ein Remake von Need for Speed 4 mit heutigem Stand der Technik.