Test – Raidsonic Icy Box IB-NAS5220

Installation der Platten

Platten:

  • 2 x Samsung HD501LJ (500GB)

Die Festplatten lassen sich sehr einfach in dem Gehäuse einbauen. Für den Einbau müssen lediglich Front- und Seitenblenden entfernt werden, dann lassen die Platten hineinschieben und man kann sie mit den mitgelieferten Schrauben festziehen.

Einrichtung der Platten

Das sich die Platten einfach ein- und ausbauen lassen ist bei dem Gerät auch bitter nötig. Denn beim Formatieren der Platten bleibt die Box ständig hängen. Das vom Support immer wieder empfohlene Low-Level-Formatierung der Platten kostet dabei unnötig Zeit und schafft keinerlei Abhilfe. Ein einfaches Löschen der Partitionen reicht.

Dies muss man auch ständig tun, denn von der nur halb eingerichteten Platten will die Box nicht starten. Man muss also nach jedem Fehlversuch die Platten wieder in den Rechner einbauen und die Partitionen von Hand löschen und das nur um wieder das träge und langsame Webinterface zu sehen.

Auch der Jumper um die Platte in den 1,5 Gbps Modus zu zwingen brachte keinerlei Besserung.

Den Betrieb an einer Fritz!Box kann ich bei der Form wie die Box versucht die Fortschrittsanzeige zu realisieren auch nicht empfehlen. Da alle 100ms eine “sinnlose” Anfrage gesendet wird, die wenn keine direkte Route definiert ist immer über das Standard-Gateway laufen. Das Ganze kommt einer DDOS-Attacke auf den Router gleich und die Fritz!Box startet irgendwann von selbst neu. Das ganze ist nachvollziehbar bei meiner 7270 v1, sowie bei der 7390.

Die Hardware

Die Icy Box 5220 besitzt so wenig internen Speicher, dass dieser nicht einmal ausreicht um eine 500GB Platte zu formatieren. Für diesen Zweck wird bereits eine extra Swap Partition benötigt. Einstellungen werden nicht in der Box direkt gespeichert sondern auf einer der eingebauten Platten in einer extra Systempartition. Dieses vorgehen macht zudem jegliche Konfiguration am Webinterface vorbei über SSH komplett nutzlos, da die Änderungen beim Neustart verloren gehen und keine Möglichkeit besteht diese Systempartition über die Shell auf die Platte zu bekommen.

Im Gegensatz zum Webinterface lassen sich die Platten über SSH einrichten und auch formatieren. Da die Konfiguration aber nicht gespeichert werden kann, ist das Ganze nutzlos.

Der verbaute Lüfter ist klein und laut. Trotz des hohen Geräuschfaktors ist der Lüfter trotzdem nicht in der Lage die Platten ausreichend zu kühlen. Das ganze Gehäuse wird also extrem heiß.

Fazit

Nach erfolgloser Reklamation, da ja immer noch die Hoffnung bestand, dass es sich um einen Einzelfall handelt, steht das Ding hier vorerst sinnlos rum.

Wer will es haben? Bestens geeignet für Leute die masochistisch veranlagt sind, denn mehr als Ärger hab man mit dem Teil nicht.

GTX470 mit Hitzeschaden

Ich hatte inzwischen schon zwei mal das Vergnügen meine  Nvidia GeForce GTX470 (MSI) einzuschicken, weil sie hitzebedingte Ausfälle zeigte. Dabei sollte die Hitze nicht das Problem sein, denn der Lüfter hat noch reichlich Reserven. Bei einer Temperatur von über 80°C erreicht der Lüfter mit automatischer Steuerung gerade einmal 60% der möglichen Drehzahl. Dadurch ist der Lüfter zwar schön leise, aber was nützt mir das wenn ich dadurch bunte Artefakte auf dem Bild sehe, der Treiber sich ständig zurücksetzt oder das System gleich ganz abstürzt?

Vermutlich ist an dieser Stelle auch der Grund zu suchen warum MSI bei dem GTX465 Karten die Lüftersteuerung viel zu scharf eingestellt, sodass die Karten schon bei 50°C auf dem Desktop alles andere als leise sind.

Ich freue mich also schon auf die nächste Karte, die dann hoffentlich nicht solche Ausfallerscheinungen zeigt, bzw. werde ich da von Anfang an der Lüftersteuerung auf die Sprünge helfen.

Angespielt: Modern Warfare 2 im Multiplayer

Schon schlimm genug, dass man wenn man allein an einer Multiplayer-Partie von Modern Warfare 2 teilnehmen will, mehrere Versuche benötigt und deshalb reichlich Geduld mitbringen muss.

Wenn man das ganze dann noch mit einer Gruppe von Freunden versucht, und sei es nur einer, ist es nahezu gänzlich zum scheitern verurteilt. Die Bildung der Gruppe scheitert mit immer anderen Fehlern und wenn es dann doch einmal geklappt hat und die Suche nach einem Host erfolgreich war, fliegt nach Ablauf des Counters die Hälfte der Spieler aus der Lobby, darunter natürlich auch der Freund mit dem man zusammen spielen will. Eine halbe Stunde später wenn man dann endlich wieder an diesem Punkt angekommen ist und endlich des Level geladen wird, hat man einen völlig unbrauchbaren Host und das Spielchen beginnt wieder von neuem.

Dieses ganze Problem wäre zu umgehen gewesen, wenn man die üblichen dedizierten Server verwenden würde. Welchen Sinn hat eine integrierte Freundesliste, wenn man alle 10 Minuten gezwungen ist den Host zu wechseln und sowieso nicht wieder auf die gleichen Leute trifft. Mit diesen Leuten eine Gruppe zu bilden funktioniert ja auch nicht zuverlässig.

Angespielt: Need for Speed: Shift

Nach dem Prostreet Debakel schien die Need for Speed Serie dem Untergang geweiht, doch wie EA nun mal ist, muss jede Marke bis zum Ende ausgeschlachtet werden. Deswegen gibt es jetzt Shift. Auch dieser Teil versucht wie Prostreet ein seriöses Rennspiel zu sein und wieder gelingt es nicht.

In Sachen Grafik hat sich immer noch nichts getan, dafür aber bei den Unschärfe-Effekten diese sind mal wieder mehr geworden. Positiv zu erwähnen bleibt die Cockpit-Ansicht, die aber bei „hohen“ Geschwindigkeiten ebenfalls unscharf wird. Das Spiel vermag es keineswegs auch nur ansatzweise den Eindruck von Realismus zu erwecken. Angefangen bei dem fehlenden Geschwindigkeitsgefühl, über unglaubwürdige Fahrphysik, hin zum wie immer nahezu nutzlosen Schadensmodell.

Es mag sein das ich von den Codemasters Titel verwöhnt bin, aber über die Jahre sollte auch EA verstanden haben, das man sowohl Auto als auch Strecke einen Ausritt ins Kiesbett oder einen Aufprall mit 100km/h in die Leitplanke ansehen sollte. Die Entwickler scheinen ebenfalls nicht verstanden zu haben, worum es in einem Rennspiel geht, denn bei Shift verbringt man wegen der extrem kurzen Rennen mehr Zeit in Menüs als auf der Strecke.

Ebenso wenig Motivation bringt das Sterne System, da die Punkte viel zu beliebig für alle möglichen Aktionen vergeben werden und nahezu keinen Anspruch an den Spieler stellen.

Wer also ein gutes Rennspiel will, spielt weiterhin Race Driver GRID oder wartet noch ein paar Tage auf Colin McRae: DiRT 2.

Zu EA kann ich nur sagen, wenn ihr die Need for Speed Serie retten wollt, besinnt euch endlich auf die Wurzeln der Serie. Und damit sind keine getunten Serienwagen gemeint, sondern Nobelkarossen auf interessanten, wenn auch unrealistischen Strecken auf denen man von der Polizei verfolgt wird und ein Schadensmodell das den Namen endlich verdient. Und damit es auch der letzte versteht: Ein Remake von Need for Speed 4 mit heutigem Stand der Technik.

Windows 7 x64 auf Fujitsu Lifebook T5010

Wie üblich sieht es bei der Unterstützung für die 64 Bit Windows Version eher schlecht aus, deswegen ist bei fehlenden Treibern suchen angesagt. Erfreulicherweise betrifft das aber relativ wenige Treiber, und für alle wird man irgendwo auf den Seiten von Fujitsu fündig wenn man den Haken für „Nur offiziell freigegebene Betriebssysteme anzeigen“ entfernt.

Die einzige Komponente die Probleme macht ist der Fingerabdruck-Leser. Der Treiber für den Authentec AES2550 kommt zwar per Windows-Update. Aber die mitgelieferte Software TrueSuite2.0 verweigert zumindest in der deutschen Version von Windows 7 das Einlesen der Fingerabdrücke.

Abhilfe schafft die UPEK Protector Suite 2009, denn diese funktioniert ohne Probleme. Vorher sollte man natürlich TrueSuite wieder deinstallieren, welches in der Softwareliste nur als WIN7TS auftaucht.

Einige Tools von Fujitsu funktionieren auch nicht einwandfrei. So zeigt das Hotkey Utility die Bildschirmhelligkeit nicht richtig an und das Touchpad lässt sich zwar ausschalten, aber danach nicht wieder an. Der ShockSensor zeigt zwar jetzt im Gegensatz zu meiner vorherigen Vista Business Installation Werte an, die sind aber nicht nachvollziehbar und bei Lageänderungen kommt nur eine MessageBox mit dem Titel „Test“ und der Nachricht „Code + 00000001“.

Update: 24.12.2009
Auf einer ausländischen Seite findet man auch Versionen der Tools die funktionieren. Der Shocksensor zeigt dann endlich plausible Werte an und auch das Power Saving Utility funktioniert. Das Problem mit dem Hotkey Utility ist inzwischen auch in der Version behoben die auf der deutschen Seite erhältlich ist.

Update: 15.03.2009
Inzwischen das Fujitsu mit dem T900 einen Nachfolger angekündigt. Das T900 ist mal abgesehen vom Chipsatz und sonstigen Intel Komponenten identisch mit dem T5010. Das es für das das neue Notebook einen offiziellen 64-Bit Support gibt, stehen dafür sämtliche Tools und Treiber in dieser Version zur Verfügung und funktionieren auch problemlos mit dem T5010. Eine Ausnahme bildet einmal wieder der Fingerabdruckleser, dieser wird nach Installation des Treibers von Fujitsu nicht mehr als biometrisches Gerät erkannt.

Update: 30.09.2010

Es gibt wieder eine neue Version des Treibers für den Fingerabdrucksensor per Windows-Update und wieder einmal funktioniert sie nicht im geringsten. Die einzige Version des Treibers die bei mir funktioniert bleibt somit 8.0.10.9064.

Mit dem ButtonUtility für das T900 das vor kurzem erschienen ist, funktioniert auch endlich der Sensor für die Drehung des Displays wieder, sodass sich das Bild automatisch dreht. Auf dem T5010 erscheinen zwar beim Start ein paar, wie mir scheint Debugging Meldungen, aber das stört mich eher weniger.

Update: 02.08.2012

Treiber für den Fingerabdrucksensor AES2550 finden sich hier