Schon schlimm genug, dass man wenn man allein an einer Multiplayer-Partie von Modern Warfare 2
teilnehmen will, mehrere Versuche benötigt und deshalb reichlich Geduld mitbringen muss.
Wenn man das ganze dann noch mit einer Gruppe von Freunden versucht, und sei es nur einer, ist es nahezu gänzlich zum scheitern verurteilt. Die Bildung der Gruppe scheitert mit immer anderen Fehlern und wenn es dann doch einmal geklappt hat und die Suche nach einem Host erfolgreich war, fliegt nach Ablauf des Counters die Hälfte der Spieler aus der Lobby, darunter natürlich auch der Freund mit dem man zusammen spielen will. Eine halbe Stunde später wenn man dann endlich wieder an diesem Punkt angekommen ist und endlich des Level geladen wird, hat man einen völlig unbrauchbaren Host und das Spielchen beginnt wieder von neuem.
Dieses ganze Problem wäre zu umgehen gewesen, wenn man die üblichen dedizierten Server verwenden würde. Welchen Sinn hat eine integrierte Freundesliste, wenn man alle 10 Minuten gezwungen ist den Host zu wechseln und sowieso nicht wieder auf die gleichen Leute trifft. Mit diesen Leuten eine Gruppe zu bilden funktioniert ja auch nicht zuverlässig.
Nach dem Prostreet
Debakel schien die Need for Speed Serie dem Untergang geweiht, doch wie EA nun mal ist, muss jede Marke bis zum Ende ausgeschlachtet werden. Deswegen gibt es jetzt Shift
. Auch dieser Teil versucht wie Prostreet
ein seriöses Rennspiel zu sein und wieder gelingt es nicht.
In Sachen Grafik hat sich immer noch nichts getan, dafür aber bei den Unschärfe-Effekten diese sind mal wieder mehr geworden. Positiv zu erwähnen bleibt die Cockpit-Ansicht, die aber bei “hohen” Geschwindigkeiten ebenfalls unscharf wird. Das Spiel vermag es keineswegs auch nur ansatzweise den Eindruck von Realismus zu erwecken. Angefangen bei dem fehlenden Geschwindigkeitsgefühl, über unglaubwürdige Fahrphysik, hin zum wie immer nahezu nutzlosen Schadensmodell.
Es mag sein das ich von den Codemasters Titel verwöhnt bin, aber über die Jahre sollte auch EA verstanden haben, das man sowohl Auto als auch Strecke einen Ausritt ins Kiesbett oder einen Aufprall mit 100km/h in die Leitplanke ansehen sollte. Die Entwickler scheinen ebenfalls nicht verstanden zu haben, worum es in einem Rennspiel geht, denn bei Shift verbringt man wegen der extrem kurzen Rennen mehr Zeit in Menüs als auf der Strecke.
Ebenso wenig Motivation bringt das Sterne System, da die Punkte viel zu beliebig für alle möglichen Aktionen vergeben werden und nahezu keinen Anspruch an den Spieler stellen.
Wer also ein gutes Rennspiel will, spielt weiterhin Race Driver GRID
oder wartet noch ein paar Tage auf Colin McRae: DiRT 2
.
Zu EA kann ich nur sagen, wenn ihr die Need for Speed Serie retten wollt, besinnt euch endlich auf die Wurzeln der Serie. Und damit sind keine getunten Serienwagen gemeint, sondern Nobelkarossen auf interessanten, wenn auch unrealistischen Strecken auf denen man von der Polizei verfolgt wird und ein Schadensmodell das den Namen endlich verdient. Und damit es auch der letzte versteht: Ein Remake von Need for Speed 4 mit heutigem Stand der Technik.
Wie üblich sieht es bei der Unterstützung für die 64 Bit Windows Version eher schlecht aus, deswegen ist bei fehlenden Treibern suchen angesagt. Erfreulicherweise betrifft das aber relativ wenige Treiber, und für alle wird man irgendwo auf den Seiten von Fujitsu fündig wenn man den Haken für “Nur offiziell freigegebene Betriebssysteme anzeigen” entfernt.
Die einzige Komponente die Probleme macht ist der Fingerabdruck-Leser. Der Treiber für den Authentec AES2550 kommt zwar per Windowupdate. Aber die mitgelieferte Software TrueSuite2.0 verweigert zumindest in der deutschen Version von Windows 7 das Einlesen der Fingerabdrücke.
Abhilfe schafft die UPEK Protector Suite 2009, denn diese funktioniert ohne Probleme. Vorher sollte man natürlich TrueSuite wieder deinstallieren, welches in der Softwareliste nur als WIN7TS auftaucht.
Einige Tools von Fujitsu funktionieren auch nicht einwandfrei. So zeigt das Hotkey Utility die Bildschirmhelligkeit nicht richtig an und das Touchpad lässt sich zwar ausschalten, aber danach nicht wieder an. Der ShockSensor zeigt zwar jetzt im Gegensatz zu meiner vorherigen Vista Business Installation Werte an, die sind aber nicht nachvollziehbar und bei Lageänderungen kommt nur eine MessageBox mit dem Titel “Test” und der Nachricht “Code + 00000001″.
Update: 24.12.2009
Auf einer ausländischen Seite findet man auch Versionen der Tools die funktionieren. Der Shocksensor zeigt dann endlich plausible Werte an und auch das Power Saving Utility funktioniert. Das Problem mit dem Hotkey Utility ist inzwischen auch in der Version behoben die auf der deutschen Seite erhältlich ist.
Update: 15.03.2009
Inzwischen das Fujitsu mit dem T900 einen Nachfolger angekündigt. Das T900 ist mal abgesehen vom Chipsatz und sonstigen Intel Komponenten identisch mit dem T5010. Das es für das das neue Notebook einen offiziellen 64-Bit Support gibt, stehen dafür sämtliche Tools und Treiber in dieser Version zur Verfügung und funktionieren auch problemlos mit dem T5010. Eine Ausnahme bildet einmal wieder der Fingerabdruckleser, dieser wird nach Installation des Treibers von Fujitsu nicht mehr als biometrisches Gerät erkannt.
Author: burnred Categories: Bugs, Test Tags: 64 Bit, FSC, FTS, Fujitsu, Lifebook, Siemens, T5010, T900, Treiber, Windows 7